Burnout-Therapie in München

Burnout-
Therapie
in München.

Burnout entsteht nicht aus Schwäche,
sondern aus zu langer Leistung ohne Erholung.

Worum es geht

Erholung ist kein Belohnungssystem.

Wer über Jahre über der eigenen Belastungsgrenze arbeitet, verliert irgendwann die Fähigkeit, sich zu regenerieren. Die Therapie in meiner Praxis in München-Bogenhausen setzt genau dort an: bei den Bedingungen und Überzeugungen, die Erschöpfung dauerhaft machen — nicht bei noch mehr Selbstoptimierung.

Nicht nur wieder funktionieren — nachhaltig arbeiten.

Burnout kehrt zurück, wenn nach der Erholung dieselben Muster greifen. Deshalb geht es in der Therapie um beides: kurzfristige Entlastung und eine tragfähige Neuordnung von Anspruch, Grenzen und Belastung. Termine sind in München vor Ort oder online möglich.

Erschöpfung

Wenn Schlafen nicht mehr hilft.

Das Kernmerkmal von Burnout ist eine Erschöpfung, die sich durch Ruhe nicht mehr erholt: Der Körper bleibt im Dauerstress-Modus. In der Therapie analysieren wir, welche Faktoren diese chronische Erschöpfung aufrechterhalten — und wie der Kreislauf unterbrochen wird.

Leistung

Immer weniger — trotz immer mehr Anstrengung.

Betroffene arbeiten oft intensiver als je zuvor und erzielen trotzdem schlechtere Ergebnisse. Konzentrationsprobleme, Gedächtnislücken und Entscheidungslähmung sind typische Folgen — keine Zeichen von Faulheit, sondern eines Nervensystems im Ausnahmezustand.

Emotionale Distanz

Zynismus als Schutzreaktion.

Emotionale Erschöpfung führt zu Distanzierung: von der Arbeit, von Kolleg:innen, manchmal von der eigenen Familie. Was wie Gleichgültigkeit wirkt, ist meist Schutz. In der Therapie klären wir, was diese Distanz hält — und wie wieder Verbindung entsteht.

Grenzen

Nein sagen, ohne alles zu verlieren.

Wer Burnout entwickelt, hat oft lange kaum Grenzen gesetzt — aus Pflichtgefühl, Angst vor Konsequenzen oder weil Grenzen sich falsch anfühlten. Verhaltenstherapie hilft, Grenzen als Notwendigkeit statt als Schwäche zu verstehen und im Alltag umzusetzen.

Prävention

Frühzeitig erkennen, bevor es zu spät ist.

Burnout kündigt sich an: durch Reizbarkeit, Schlafprobleme, körperliche Symptome oder das Gefühl, den Beruf nur noch zu ertragen. Wer früh kommt, profitiert am meisten — Verhaltenstherapie wirkt auch als gezielte Prävention, lange vor einem Zusammenbruch.

Neustart

Rückkehr — aber anders als vorher.

Der Weg aus dem Burnout endet nicht damit, wieder zu funktionieren, sondern mit einem Leben, das trägt. Das bedeutet manchmal berufliche Veränderung, manchmal eine neue Beziehung zur eigenen Leistung — und immer ein klareres Verständnis der eigenen Grenzen.

Ablauf

Vier Schritte zurück zu tragfähiger Energie.

01
Erstgespräch

Ein 50-minütiges Kennenlernen: Ihre Situation, wie lange das schon geht, was Sie bereits versucht haben. Kein Druck, sofort alles preiszugeben. Ich verschaffe mir ein erstes Bild und erkläre, wie wir gemeinsam vorgehen können.

02
Diagnostik & Ursachenklärung

Burnout ist keine eigenständige Diagnose — er hängt häufig mit Depression, Angststörungen oder ADHS zusammen. Wir klären, was primär vorliegt, welche Muster den Zustand aufrechterhalten und was therapeutisch am sinnvollsten ist.

03
Therapiephase

Wöchentliche Sitzungen mit konkreten verhaltenstherapeutischen Methoden: Analyse von Belastungsfaktoren, Arbeit an Glaubenssätzen und Verhaltensmustern, schrittweiser Aufbau von Erholung und Energie — angepasst an Ihre Lebenssituation.

04
Stabilisierung & Rückfallschutz

Burnout kehrt zurück, wenn sich nach der Erholung dieselben Muster reinstallieren. Zum Abschluss verankern wir die Veränderungen im Alltag — und legen fest, was zu tun ist, wenn erste Warnsignale wieder auftauchen.

Fragen & Antworten

Was Klient:innen häufig fragen.

Transparenz vor dem ersten Termin — eine Übersicht zu Symptomen, Abgrenzung zur Depression, Ablauf, Methoden und Kosten der Burnout-Therapie in München. Klicken Sie eine Frage an, um die ausführliche Antwort zu lesen.

Burnout verstehen

Burnout ist ein Zustand chronischer Erschöpfung, der aus anhaltender Überlastung ohne ausreichende Erholung entsteht.

Anders als kurzfristige Erschöpfung nach einem intensiven Projekt erholt sich Burnout nicht durch ein Wochenende oder einen Urlaub. Kennzeichnend sind anhaltende Energielosigkeit, zunehmende emotionale Distanz und sinkende Leistungsfähigkeit trotz größter Anstrengung.

Im ICD-11 ist Burnout kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern als Problem der Lebensbewältigung eingestuft.

In der Praxis ist das eine Vereinfachung: Burnout geht häufig mit klinisch behandelbaren Störungen einher — insbesondere Depressionen, Angststörungen und in manchen Fällen ADHS. Eine sorgfältige diagnostische Einschätzung klärt, was vorliegt und wie behandelt werden sollte.

Für wen ist Burnout-Therapie geeignet?

Spätestens dann, wenn Erholung nicht mehr hilft und Arbeit oder Leben sich nur noch wie eine Pflicht anfühlen.

Weitere Signale: körperliche Beschwerden ohne organische Ursache, zunehmende Reizbarkeit, Rückzug oder emotionale Taubheit — oder wenn Nahestehende bemerken, dass Sie nicht mehr Sie selbst sind. Viele warten zu lange in der Hoffnung, es werde von allein besser. Das ist selten der Fall, und je früher Hilfe kommt, desto kürzer der Weg zurück.

Ja — und das ist der wirksamste Zeitpunkt.

Prävention arbeitet an denselben Mustern wie die Behandlung, aber mit mehr Energie und Handlungsspielraum. Wenn Sie erste Warnsignale bemerken — zunehmende Erschöpfung, wachsende Distanz, körperliche Symptome — ist jetzt der richtige Zeitpunkt, nicht erst nach der Krise.

Ablauf und Methoden

Am Anfang steht eine sorgfältige Diagnostik: Was liegt vor, wie schwer ist es, was sind die Auslöser?

Daraus entsteht ein individueller Behandlungsplan. Im Verlauf arbeiten wir kognitiv-verhaltenstherapeutisch an Gedankenmustern, Verhaltensweisen und konkreten Alltagsveränderungen. Typische Themen: Selbstwert und Leistung, Grenzen setzen, Umgang mit Perfektion und Kontrolle, Regeneration neu lernen.

Bei frühem Burnout ohne begleitende Depression bewirken oft schon 10–15 Sitzungen wichtige Veränderungen.

Bei schwererem Verlauf, Komorbiditäten oder langanhaltenden Mustern ist ein längerer Prozess sinnvoller. Nach dem Erstgespräch lässt sich der Rahmen realistisch einschätzen.

Kosten und Organisation

Burnout allein ist keine Diagnose, für die gesetzliche Krankenkassen Psychotherapie finanzieren.

Liegt zusätzlich eine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung vor — etwa eine depressive Episode — kann Psychotherapie abgerechnet werden. In meiner Privatpraxis rechne ich mit Privatpatient:innen direkt nach GOP ab; Selbstzahler erhalten eine Rechnung, die je nach Tarif bei der privaten Krankenversicherung eingereicht werden kann.

Eine Sitzung dauert 50 Minuten; zu Beginn sind wöchentliche Termine sinnvoll.

So bleibt Kontinuität erhalten und Veränderungen im Alltag lassen sich direkt begleiten. Im weiteren Verlauf können die Abstände auf 14-täglich ausgedehnt werden, wenn Stabilität und Eigenständigkeit zunehmen.

Fundierte Qualifikation.
Erfahrung aus Praxis, Klinik und Forschung.