EMDR Traumatherapie München

EMDR in München -
Traumatherapie
für Erwachsene

Was EMDR leisten kann

Verarbeiten, statt wiederholen.

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eines der wissenschaftlich best untersuchten Verfahren zur Behandlung von Trauma und belastenden Erinnerungen. In meiner Praxis setze ich EMDR gezielt ein — als eigenständige Behandlung oder als Ergänzung zur Verhaltenstherapie.

Ein Verfahren mit klarer Struktur.

EMDR arbeitet mit bilateraler Stimulation und einem strukturierten Behandlungsprotokoll. Stabilisierung geht der Verarbeitung immer voraus — jede Sitzung endet erst, wenn Sie sich stabil fühlen.

Trauma & PTSD

Belastende Erfahrungen verarbeiten, ohne sie endlos zu wiederholen.

Traumatische Erlebnisse können sich im Gedächtnis festsetzen und das tägliche Leben nachhaltig belasten. EMDR hilft, diese Erinnerungen zu verarbeiten und ihre emotionale Intensität zu verringern.

Angststörungen

Angst an der Wurzel behandeln, nicht nur die Symptome dämpfen.

Viele Angststörungen haben ihre Wurzeln in belastenden Erfahrungen. EMDR setzt dort an und verarbeitet die zugrunde liegenden Erinnerungen — nicht nur die sichtbaren Symptome.

Belastende Erinnerungen

Vergangenes bleibt vergangen — und verliert seinen Griff auf die Gegenwart.

Manche Erinnerungen belasten auch dann noch, wenn das Ereignis lange zurückliegt. EMDR ermöglicht, sie so zu verarbeiten, dass sie nicht länger die Gegenwart bestimmen.

Panikstörungen

Panik verstehen und ihre Macht über den Alltag zurückgewinnen.

Panikattacken entstehen häufig im Zusammenhang mit früheren Erfahrungen von Kontrollverlust oder Hilflosigkeit. EMDR kann die zugrundeliegenden Auslöser gezielt bearbeiten.

Chronischer Stress & Erschöpfung

Wenn Stress sich festgesetzt hat und Erholung nicht mehr reicht.

Anhaltender Stress hinterlässt Spuren — körperlich und psychisch. Wenn Stress zur fixen Reaktion geworden ist, kann EMDR helfen, die Wurzeln dieser Aktivierung zu verarbeiten.

Trauer & Verlust

Verluste integrieren, ohne daran festgehalten zu werden.

Trauer gehört zum Leben — aber manchmal stockt sie und wird zu einer Belastung. EMDR unterstützt dabei, Verluste zu integrieren, ohne sie zu verdrängen.

Ablauf

Stabilisierung zuerst. Dann Verarbeitung.

01
Vorgespräch & Stabilisierung

Wir klären, ob EMDR für Sie geeignet ist, und erarbeiten Stabilisierungstechniken. Sie lernen Methoden zur Selbstregulation, bevor wir mit der Verarbeitung beginnen. Dieser Schritt ist entscheidend — und wird so lange wie nötig ausgedehnt.

02
Assessment

Gemeinsam identifizieren wir die belastenden Erinnerungen, die damit verbundenen negativen Überzeugungen und die gewünschten positiven Überzeugungen. Wir legen fest, womit wir beginnen.

03
EMDR-Verarbeitung

Sie rufen die belastende Erinnerung ins Bewusstsein und folgen gleichzeitig einer bilateralen Stimulation — typischerweise den Fingerbewegungen oder einem akustischen Signal. Die beidseitige Stimulation ermöglicht eine natürliche, neurobiologische Verarbeitung der Erinnerung.

04
Integration & Verankerung

Nach der Verarbeitung überprüfen wir das Ergebnis und verankern positive Überzeugungen. Jede Sitzung wird erst beendet, wenn Sie sich stabil fühlen. Am Ende des Gesamtprozesses ziehen wir gemeinsam Bilanz.

Fragen & Antworten

Was Klient:innen häufig fragen.

Transparenz vor dem ersten Termin — die fundierte Übersicht zu Wirkweise, Indikation, Ablauf, Dauer und Kosten der EMDR-Therapie in München. Klicken Sie eine Frage an, um die ausführliche Antwort zu lesen.

EMDR verstehen

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing — auf Deutsch: Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegungen.

Das Verfahren wurde Ende der 1980er Jahre von der amerikanischen Psychologin Francine Shapiro entwickelt und ist heute eines der am besten erforschten Verfahren zur Behandlung von Traumata. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und internationale Behandlungsleitlinien empfehlen EMDR ausdrücklich bei posttraumatischen Belastungsstörungen.

Während einer EMDR-Sitzung rufen Sie eine belastende Erinnerung ins Bewusstsein und folgen gleichzeitig einer bilateralen Stimulation — meist Fingerbewegungen, einem Lichtpunkt oder einem Ton.

Diese beidseitige Stimulation aktiviert ähnliche Hirnprozesse wie der REM-Schlaf, in dem das Gehirn Erfahrungen verarbeitet. Belastende Erinnerungen, die bisher blockiert und unverarbeitet im Gedächtnis feststeckten, können dadurch integriert werden. Die genauen neurobiologischen Mechanismen werden noch erforscht; die klinische Wirksamkeit ist in zahlreichen Studien belegt.

Für wen ist EMDR geeignet?

EMDR wird am häufigsten bei posttraumatischen Belastungsstörungen (PTSD) und Traumafolgestörungen eingesetzt.

Darüber hinaus zeigt die Forschung Wirksamkeit bei Angststörungen, Panikstörungen, Phobien, Depressionen mit traumatischen Anteilen, chronischem Stress, Trauer und Verlust sowie bei tief verwurzelten negativen Überzeugungen über sich selbst. In meiner Praxis setze ich EMDR sowohl eigenständig als auch ergänzend zur Verhaltenstherapie ein.

EMDR ist nicht nur für Menschen mit schweren Traumata geeignet.

Behandelt werden können unter anderem: Unfälle, medizinische Eingriffe oder lebensbedrohliche Situationen, emotionaler oder körperlicher Missbrauch, Verluste und Trauer, belastende Kindheitserfahrungen, Situationen tiefer Hilflosigkeit oder Demütigung — aber auch Erfahrungen, die nach außen hin weniger gravierend erscheinen, aber nachhaltig wirken. Entscheidend ist nicht die objektive Schwere des Erlebnisses, sondern seine subjektive Wirkung heute.

Ablauf und Dauer

Eine EMDR-Sitzung dauert in der Regel 50 Minuten.

Zu Beginn wird der aktuelle Zustand überprüft. In der Verarbeitungsphase konzentrieren Sie sich auf eine belastende Erinnerung und folgen dabei der bilateralen Stimulation. Nach der Verarbeitung wird das Ergebnis überprüft, und die Sitzung wird mit Stabilisierungsübungen abgeschlossen. Jede Sitzung endet erst, wenn Sie sich ausreichend stabil fühlen.

Das hängt stark von der Art und dem Ausmaß der zu bearbeitenden Erfahrungen ab.

Bei einem klar umrissenen Einzelereignis — beispielsweise einem Unfall — können bereits wenige Sitzungen ausreichen. Bei komplexen Traumatisierungen, die sich über längere Zeiträume oder die Kindheit erstrecken, ist ein längerer Prozess notwendig. Nach einem ausführlichen Vorgespräch kann ich eine realistische Einschätzung geben.

Kosten und Organisation

EMDR ist in Deutschland als psychotherapeutisches Verfahren anerkannt, aber nicht als eigenständiges Abrechnungsverfahren im gesetzlichen Kassensystem.

Als approbierte Psychologische Psychotherapeutin in einer Privatpraxis biete ich EMDR als Bestandteil der psychotherapeutischen Behandlung an. Die Abrechnung erfolgt als Selbstzahlerleistung oder über die private Krankenversicherung. Gesetzlich Versicherte können EMDR als Selbstzahler in Anspruch nehmen.

Ja. Die EMDR-Behandlung findet in der Praxis in München-Bogenhausen statt — in einem ruhigen, geschützten Rahmen.

Online-EMDR ist in bestimmten Situationen möglich; für die Verarbeitungsphase sind Präsenztermine jedoch in der Regel vorzuziehen.

Fundierte Qualifikation.
Erfahrung aus Praxis, Klinik und Forschung.