Paartherapie

Paartherapie München:
Wieder miteinander.

Paar-therapie BOGENHAUSEN

Der Kern liegt im Verstehen, nicht im Recht behalten.

In der gemeinsamen Arbeit geht es nicht darum, Schuldige zu finden, sondern die Muster zu erkennen, die Sie trennen — und die Momente, in denen Sie sich wirklich begegnen.

Beziehung entsteht, wenn beide sich zeigen dürfen.

In einem klaren, wertschätzenden Rahmen arbeiten wir an dem, was zwischen euch steht — an alten Verletzungen, unausgesprochenen Erwartungen und der Sehnsucht nach echter Verbindung. Ziel ist nicht das perfekte Paar, sondern eine Beziehung, in der beide atmen können.

Miteinander reden, nicht aneinander vorbei.
Kommunikation

Miteinander reden, nicht aneinander vorbei.

Wieder spüren, was verbindet.
Nähe

Wieder spüren, was verbindet.

Streit als Chance verstehen.
Konflikt

Streit als Chance verstehen.

Sicherheit neu aufbauen.
Vertrauen

Sicherheit neu aufbauen.

Gemeinsam durch Veränderung gehen.
Lebensphasen

Gemeinsam durch Veränderung gehen.

Klarheit finden, in welche Richtung auch immer.
Neuanfang

Klarheit finden, in welche Richtung auch immer.

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Warum diese Praxis

Psychologische Expertise statt allgemeiner Beratung.

Approbierte Psychotherapeutin

Wissenschaftlich fundierte Psychotherapie statt Coaching, Heilpraktik oder allgemeiner Lebensberatung.

Evidenzbasierte Methoden

Verhaltenstherapie ergänzt durch weitere etablierte Verfahren – individuell auf Ihre Situation abgestimmt.

Diskret & persönlich

Vertrauliche Gespräche in einem geschützten Rahmen – auf Deutsch, Englisch Litauisch oder Russisch.

Fragen & Antworten

Was Paare häufig fragen.

Transparenz vor dem ersten Termin — die fundierte Übersicht zu Ablauf, Methoden, Kosten und Terminen der Paartherapie in München-Bogenhausen. Klicken Sie eine Frage an, um die ausführliche Antwort zu lesen.

Paartherapie verstehen

Die Begriffe werden oft synonym verwendet, stehen aber für unterschiedliche Qualifikationsniveaus: Paartherapie arbeitet auf psychotherapeutischer Grundlage, Paarberatung ist ein niedrigschwelligeres Angebot, Eheberatung war klassisch auf verheiratete Paare bezogen.

Paartherapie basiert auf psychotherapeutischen Verfahren und setzt eine entsprechende Fachausbildung voraus. Paarberatung ist häufig kürzer und lösungsorientiert angelegt und wird nicht zwingend von psychologisch ausgebildeten Fachpersonen angeboten – die Berufsbezeichnung „Berater“ ist in Deutschland nicht geschützt. Eheberatung richtete sich ursprünglich an verheiratete Paare, steht heute aber allen Partnerschaften offen. In meiner Praxis in München erhalten Sie Paartherapie auf approbiertem psychotherapeutischem Niveau – unabhängig davon, ob Sie verheiratet sind, in einer Partnerschaft leben oder sich noch in der Klärung befinden.

Paartherapie ist sinnvoll, wenn Konflikte, Distanz oder wiederkehrende Beziehungsmuster die Partnerschaft belasten und gemeinsame Lösungsversuche nicht mehr weiterführen.

Viele Paare suchen Unterstützung, wenn Gespräche regelmäßig eskalieren, wichtige Themen vermieden werden oder Nähe und Vertrauen verloren gegangen sind. Auch nach Untreue, in belastenden Lebensphasen, bei unterschiedlichen Zukunftsvorstellungen oder wiederkehrenden Trennungsgedanken kann Paartherapie hilfreich sein. Eine Beziehung muss dafür nicht unmittelbar vor dem Ende stehen. Häufig ist es sinnvoll, frühzeitig zu beginnen, bevor sich Rückzug, Abwertung und gegenseitige Verletzungen verfestigen.

Therapie verstehen

Eine Psychologische Psychotherapeutin hat ein Psychologiestudium sowie eine staatlich geregelte psychotherapeutische Ausbildung beziehungsweise das neue Approbationsstudium mit anschließender Weiterbildung abgeschlossen.

Die Gesamtausbildungszeit beträgt etwa zehn bis zwölf Jahre. Sie ist berechtigt, psychische Erkrankungen eigenständig zu diagnostizieren und psychotherapeutisch zu behandeln. Die Berufsbezeichnung ist gesetzlich geschützt.

Eine M.Sc. Psychologin hat ein fünfjähriges Psychologiestudium (Bachelor und Master) abgeschlossen und verfügt über fundierte wissenschaftliche Kenntnisse der Psychologie.

Psychotherapie darf sie allein aufgrund des Studienabschlusses jedoch nicht anbieten. Dafür ist zusätzlich eine staatlich geregelte psychotherapeutische Ausbildung mit anschließender Approbation erforderlich.

Qualifikation und therapeutischer Ansatz

Eine Psychologische Psychotherapeutin verbindet ein wissenschaftliches Psychologiestudium, klinische Diagnostik und eine umfassende psychotherapeutische Ausbildung.

Paartherapie ist in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung. Sie kann daher auch ohne psychologisches Studium oder staatliche Approbation angeboten werden. Eine approbierte Psychologische Psychotherapeutin verfügt dagegen über fundierte Kenntnisse zu psychischen Erkrankungen, Beziehungsdynamiken, emotionalen Regulationsprozessen und evidenzbasierten Behandlungsmethoden. Das ist besonders wichtig, wenn Beziehungskonflikte mit Depressionen, Ängsten, Traumafolgen, Suchtproblemen oder anderen psychischen Belastungen verbunden sind. Paartherapie ersetzt dabei keine notwendige Einzelbehandlung, kann beide Ebenen aber fachlich differenziert einordnen.

Verhaltenstherapie eignet sich besonders, weil sie problematische Beziehungsmuster konkret untersucht und Veränderungen im gemeinsamen Alltag praktisch erprobt.

Viele Paarkonflikte werden durch wiederkehrende Kreisläufe aufrechterhalten: Kritik führt zu Rückzug, Rückzug verstärkt Unsicherheit und Unsicherheit wiederum Kritik oder Kontrolle. Verhaltenstherapeutische Paartherapie macht diese Muster sichtbar und hilft beiden Partnern, neue Reaktionen aufzubauen. Dabei werden Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse, Kommunikation und konkretes Verhalten gemeinsam betrachtet. Der Ansatz ist transparent, zielorientiert und lässt sich direkt auf typische Situationen im Alltag übertragen.

Ablauf der Paartherapie

Zu Beginn werden die Beziehungssituation, die wichtigsten Konflikte und die gemeinsamen sowie individuellen Ziele geklärt.

In den ersten Sitzungen wird untersucht, welche Themen das Paar belasten und welche wiederkehrenden Muster zwischen beiden Partnern entstehen. Dabei erhält jede Person Raum für ihre Sichtweise. Anschließend wird ein gemeinsames Verständnis der Beziehungsdynamik entwickelt. Im weiteren Verlauf werden konkrete Veränderungen vorbereitet, erprobt und ausgewertet. Der Prozess ist strukturiert, wird jedoch flexibel an die Situation des Paares angepasst.

Das erste Gespräch dient dem Kennenlernen, der Klärung des Anliegens und einer ersten Einschätzung der Beziehungsdynamik.

Beide Partner schildern, wie sie die aktuelle Situation erleben und welche Veränderungen sie sich wünschen. Dabei geht es nicht darum, unmittelbar zu entscheiden, wer recht hat oder wer für die Probleme verantwortlich ist. Stattdessen wird betrachtet, welche Wechselwirkungen zwischen beiden entstehen. Am Ende des Gesprächs wird geklärt, ob Paartherapie geeignet erscheint und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Kombination mit Einzeltherapie

Ja. Paartherapie und Einzeltherapie können sich sinnvoll ergänzen, wenn sowohl gemeinsame als auch persönliche Themen behandelt werden müssen.

Manche Beziehungskonflikte stehen mit individuellen Depressionen, Ängsten, Traumafolgen, Selbstwertproblemen oder biografischen Erfahrungen in Verbindung. Dann kann eine parallele Einzeltherapie sinnvoll sein. Wichtig ist eine klare Trennung der therapeutischen Rollen. In der Regel sollte die Paartherapeutin nicht gleichzeitig die dauerhafte Einzeltherapeutin eines Partners sein, da sonst Neutralität und Vertrauen beeinträchtigt werden können.

Einzelne diagnostische oder klärende Gespräche sind möglich, eine parallele langfristige Einzeltherapie sollte jedoch klar getrennt werden.

Die Paartherapie benötigt eine ausgewogene und für beide Partner nachvollziehbare therapeutische Position. Eine dauerhafte Einzeltherapie mit nur einem Partner kann zu Loyalitätskonflikten und einem Ungleichgewicht führen. Wenn eine eigenständige Einzeltherapie angezeigt ist, sollte sie deshalb meist bei einer anderen Therapeutin oder einem anderen Therapeuten stattfinden. Ein fachlicher Austausch ist nur mit ausdrücklicher Schweigepflichtentbindung möglich.

Kosten und Rahmenbedingungen

Paartherapie gehört in der Regel nicht zu den Leistungen der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung.

Krankenkassen übernehmen Psychotherapie grundsätzlich zur Behandlung einer psychischen Erkrankung bei einer einzelnen versicherten Person. Partnerschaftskonflikte allein gelten nicht als psychische Erkrankung. Paartherapie wird deshalb normalerweise als Selbstzahlerleistung abgerechnet. Liegt bei einem Partner zusätzlich eine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung vor, kann unabhängig davon geprüft werden, ob eine separate Einzelpsychotherapie angezeigt ist.

Ob Kosten steuerlich berücksichtigt werden können, hängt von der individuellen Situation und dem Zweck der Behandlung ab.

Eine allgemeine steuerliche Zusage ist nicht möglich. Paartherapie wird häufig als private Leistung eingeordnet. In einzelnen beruflichen oder medizinischen Konstellationen kann eine andere Bewertung infrage kommen. Verbindliche Auskünfte kann ausschließlich eine Steuerberaterin, ein Steuerberater oder das zuständige Finanzamt geben.

Termine für Paartherapie in München

Aktuelle Terminmöglichkeiten werden nach Ihrer Anfrage individuell geprüft und zeitnah mitgeteilt.

Die Verfügbarkeit kann sich kurzfristig verändern und hängt auch davon ab, welche Wochentage und Uhrzeiten für Sie möglich sind. Teilen Sie bei Ihrer Anfrage möglichst mit, ob Sie zeitlich flexibel sind und ob bestimmte Zeiten ausgeschlossen sind. Dadurch kann schneller geprüft werden, welcher Termin für beide Partner und die Praxis realistisch ist.

Abendtermine sind in begrenztem Umfang und abhängig von der aktuellen Verfügbarkeit möglich.

Gerade für berufstätige Paare sind Termine außerhalb klassischer Arbeitszeiten häufig wichtig. Da Abendtermine besonders stark nachgefragt werden, stehen sie nur begrenzt zur Verfügung. Eine gewisse Flexibilität bei Wochentag und Beginn erhöht die Wahrscheinlichkeit, zeitnah einen passenden Termin zu finden.

Fundierte Qualifikation.
Erfahrung aus Praxis, Klinik und Forschung.